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Spina bifida

Spina bifida (Wirbelspalt, Spaltwirbel) ist eine Neuralrohrfehlbildung, die bei ca. jeder 1.000sten Geburt auftritt. Sie entsteht, wenn sich die Neuralrinne des Embryos am Ende des ersten Schwangerschaftsmonats nicht vollständig zum Neuralrohr schließt und ein Wirbelbogenspalt offen bleibt.
Spina bifida kann vorgeburtlich diagnostiziert werden (Triple-Test). Die Auswirkungen können je nach Position des Wirbelbogenspaltes und dem Vorliegen von Schädigungen der Nervenstränge sehr unterschiedlich sein. Eine sichere Prognose ist nicht möglich, die Auswirkungen sind immer individuell. Sie reichen von geringen Beeinträchtigungen bis zur Querschnittlähmung.
Bei der offenen Form (Spina bifida aperata) wölben sich die Rückenmarkshäute oder Teile des Rückenmarks nach außen. Deshalb der Name ?offener Rücken?, der nicht zutreffend ist, da sich meist eine Zyste bildet, die sog. Zele.
Die geschlossene Form (Spina bifida occulta) wird oft nur durch Zufall entdeckt und kann (zunächst) ohne Symptome verlaufen. Der Wirbelbogen ist zwar gespalten, Rückenmarkshäute oder Rückenmark sind jedoch nicht beteiligt.

Medizinische Grundlageninformationen zu dem Behinderungsbild fügen wir aus der „Kölner-, Kinder- oder Kunden-Informationsmappe“ (KIM) bei, mit freundlicher Genehmigung von PD. Dr. Reinhold Cremer, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der ASBH und Publicare:

Spina bifida [299 KB]
Tethered Cord [131 KB]
Latexallergie [142 KB]

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Pränatale Diagnose Hydrocephalus