Aktuelles
Letzte Änderung am Dienstag, 18. Juni 2013 um 22:50:15 Uhr.
Petition zur privaten Pflege-Zusatzversicherung – Änderung dringend erforderlich, um Menschen mit Behinderung nicht auszuschließen
Wir machen auf die Petition 40329 zur privaten Pflege-Zusatzversicherung aufmerksam, die gerade in Zeiten von Inklusion ein wichtiges Zeichen setzt. Sie kann bis 01.07.2013 gezeichnet werden.
Die Bundesregierung fördert die private Pflegeversicherung, um die durch demographische Entwicklungen immer wichtiger werdende Pflegeversicherung zu stärken.
Der Gesetzgeber hat hierbei aber – und dies geschah sicher unbeabsichtigt – übersehen, dass er eine Personengruppe ausgrenzt. Dass die Förderung nicht erst in Anspruch genommen werden kann, wenn Pflegebedürftigkeit besteht, sondern als Vorsorge für den Pflegefall im voraus, ist als Einschränkung nachvollziehbar.
In der jetzigen Fassung werden aber Menschen ausgeschlossen, die behinderungsbedingt Pflegeleistungen in Anspruch genommen haben. Wer in Kindheit oder Jugend 1995 oder später Pflegeleistungen bezogen hat – und dies dürfte bei sehr vielen Menschen mit Körperbehinderung der Fall sein – ist Zeit seines Lebens ausgeschlossen. Auch wenn er jetzt keine Pflege mehr benötigt und sich für das Alter absichern will – für den Pflegbedarf, der unabhängig von Behinderung auf jeden Menschen zukommen kann. Dies ist ja die Intention des Gesetzgebers. Wir bitten Sie daher, die Petition zu unterstützen und diese bekannt zu machen.
LVR zeichnet berufliche Erfolge im Rheinland aus - Bewerbungsfrist bis 15.07.2013
Gesucht: Gute Beispiele für Erfolg im Job - auch mit Handicap
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) sucht
gute Beispiele von Menschen mit Behinderung, die eine erfolgreiche
berufliche Weiterentwicklung und Leistung erreicht haben, um sie öffentlich
auszuzeichnen: Vorschläge für die LVR-Auszeichnung "Arbeit - echt stark!"
können noch bis zum 15. Juli 2013 eingereicht werden.
"Wir wollen Menschen mit Beeinträchtigungen prämieren, die beruflich
erfolgreich sind und ihre Fähigkeiten und Talente bei der Arbeit einsetzen
und entfalten können. Diese Praxisbeispiele gelungener Teilhabe am
Arbeitsleben wollen wir würdigen und öffentlich machen", erläutert
LVR-Sozialdezernentin Martina Hoffmann-Badache.
Ein Schwerpunkt liege bei denjenigen, die trotz Behinderung auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind oder denen der Übergang von der
Werkstatt für Menschen mit Behinderung auf den Arbeitsmarkt gelungen sei.
"Im Mittelpunkt steht dabei aber die individuelle, persönliche
Weiterentwicklung, nicht das Erreichen standardisierter Ziele", so
Hoffmann-Badache weiter.
Für die Auszeichnung vorgeschlagen werden können Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter von Werkstätten für Menschen mit Behinderung, ehemalige
Werkstattbeschäftigte oder ehemalige Schülerinnen und Schüler mit
Behinderung, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einen Job gefunden haben.
Dabei ist es auch möglich, mehrere Personen als Gruppe zur Auszeichnung
vorzuschlagen.
Bewerben können sich Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit ihrer oder ihrem
Beschäftigten und auch Werkstätten für Menschen mit Behinderung und
Integrationsunternehmen können Vorschläge einreichen. Bewerbungsfrist ist
der 15. Juli 2013.
Die LVR-Auszeichnung "Arbeit - echt stark!" wird an vier Preisträgerinnen
und -träger aus dem Rheinland vergeben. Die Entscheidung dazu fällt der
Sozialausschuss der Landschaftsversammlung des LVR.
Alle Informationen, den Ausschreibungstext und das Bewerbungsformular gibt
es online unter www.arbeit-echt-stark.lvr.de
Deutsche Schmerzgesellschaft ruft den „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 4. Juni 2013 aus
Kostenlose Patientenhotline Tel: 0800-18 18 120
Mit einem bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 4. Juni 2013 machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von über 13 Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. In über 260 Praxen und Kliniken finden Aktionen, Infotage und Vorträge statt und ein von Experten verfasster Patientenratgeber wird verteilt. Als Extra-Service stehen am 04.06.2013 mehrere Dutzend Schmerztherapeuten Schmerzpatienten von 9:00 bis 18:00 Uhr Rede und Antwort in einer kostenlosen Telefonhotline (Tel: 0800-18 18 120)
weitere Informationen: www.dgss.org
Stellenausschreibung
Stellenausschreibung [8 KB]
– Bewerbungsfrist bis 01.06.2013
Die Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. wurde im Jahr 1996 als unabhängige
bundesweite Selbsthilfeorganisation von Frauen mit Endometriose gegründet und bietet derzeit
rund 1.400 Mitgliedern Unterstützungsangebote zur Krankheitsbewältigung sowie eine
Interessenvertretung in der Öffentlichkeit.
Die Geschäftstelle des Verbandes in Leipzig sucht sofort, spätestens zum 01.09.2013 eine/einen
Referent/in Finanzen.
01.03.2013 - Ergebnisse alpine Ski WM
Die alpine Ski-WM der Behindertensportler in La Molina (Spanien) vom 16. - 28.02.2013 brachte aus deutscher Sicht sehr gute Ergebnisse.
Dazu hat wesentlich Anna Schaffelhuber beigetragen, die eine der besten deutschen Monoskifahrerinnen (und ASBH-Mitglied) ist.
Anna Schaffelhuber hat in allen Disziplinen Medaillen gewonnen und ihren Weltmeistertitel im Slalom erfolgreich verteidigt. Wir gratulieren zu folgender Medaillensammlung:
Gold: Slalom
Silber: Super-G und Riesenslalom
Bronze: Abfahrt und Super Kombination
www.annaschaffelhuber.de
Stellenausschreibung
Der Bundesverband Schilddrüsenkrebs Ohne Schilddrüse leben e.V.
sucht eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter [290 KB]
für seine Bundesgeschäftsstelle in Berlin.
Bei gleicher Eignung werden Schwerbehinderte bevorzugt.
Bewerbungen per E-Mail bis zum 17.03.2013
Hauptdarsteller gesucht!
Die BAG Selbsthilfe sucht für ihre bundesweite Imagekampagne zum Thema Selbsthilfe Menschen, die der Kampagne ein Gesicht geben.
Beigefügt finden Sie nähere Informationen. [481 KB]
Wir freuen uns, wenn ASBH-Mitglieder Interesse haben und sich direkt bei der durchführenden Agentur (co-büro) melden.
Sollte jemand aus der ASBH Hauptdarsteller/in werden, wäre eine kurze Rückmeldung nett (an vorstand@asbh.de).
Rundfunkbeiträge
Seit 01.01.2013 gelten neue Regelungen.
Für Menschen mit Behinderung (Merkzeichen "RF") fällt die Befreiung von der Rundfunkgebühr ab 01.01.2013 weg. Es gilt der ermäßigte Beitragssatz von 5,99 EUR pro Monat.
Bewohnerinnen und Bewohner in Behinderteneinrichtungen sind beitragsbefreit. Die aktuelle Informationen Information über die Regelung bei Heimbewohnern finden Sie hier [69 KB]
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Was ändert sich 2013 mit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) ?
Der Vortrag von Christian Au, Fachanwalt für Sozialrecht vom 31.01.2013 bei der ASBH Westküste/Schleswig-Holstein gibt einen guten Überblick und ist unter Publikationen – Rechtsfragen eingestellt.
Stellenausschreibung
05.02.2013
Für das Leuchtturmprojekt [8 KB]
in Bonn wird die Projektkoordination gesucht, und bei der Zielrichtung des Projekts sind Bewerbungen von Menschen mit Behinderung ausdrücklich erwünscht.
Was ändert sich 2013?
Die ASBH wünscht ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!
2013 gibt es einige Neuregelungen wie die erhöhte Verdienstgrenze bei Minijobs, die neuen Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitssuchende und andere Änderungen u.a..
Für Menschen mit Behinderung (Schwerbehindertenausweis) steigt die Erhöhung der Eigenbeteiligung bei der Beförderung im ÖPNV von fünf auf sechs Euro monatlich.
Der neue Schwerbehindertenausweis wird eingeführt und hat das handliche Format einer Plastikkarte.
Die Änderungen 2013 sind in der Pressemitteilung des BMAS [86 KB]
übersichtlich zusammengefasst.
Vom 21.12.2012 bis 06.06.2013 ist die ASBH Bundesgeschäftsstelle geschlossen.
Wir wünschen schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr.
Ab Montag, 07.01.2013 sind wir wieder für Sie da.
Coloplast Jahreskalender kann kostenlos bestellt werden
Der Coloplast Jahreskalender stellt Menschen mit Handicap und ihre Geschichte vor.
Insgesamt zwölf Stomaträger und Anwender von Kontinenzprodukten standen vor der Kamera. Das Ergebnis sind beeindruckende Porträts von Menschen, die vor allem eines zeigen: Auch mit Einschränkung kann man sein Leben aktiv, selbstbestimmt und positiv gestalten.
Ein Kalender mit Kugelschreiber der mehr ist als praktisch – Erfahrungen können Mutmacher sein.
Zu bestellen ist er am einfachsten per Internet unter www.jahreskalender.coloplast.de
Oder telefonisch unter 0800-780 9000 mit der Bestell-Nr. MG014Z.
Heilmittelrichtlinie - langfristige Genehmigung von Heilmitteln Neues Merkblatt des Gemeinsamen Bundesausschusses [99 KB]
Für chronisch kranke Menschen und Menschen mit Behinderung ist die Budgetregelung problematisch und kann dazu führen, dass Ärzte möglicher Regressforderungen Bedenken haben, Heilmittel zu verordnen.
Auch ist es belastend, für jede Verschreibung eine ärztliche Verordnung einzuholen, wenn diese behinderungsbedingt langfristig benötigt wird. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat nun ein Merkblatt verabschiedet, das hier Klarheit schafft.
ACHTUNG: Änderung [57 KB]
ab 01.01.2013 bei der Rundfunkgebührenbefreiung
Behindertensportler/in des Jahres 2013
Wählen Sie vom 12. - 18.11.2012 mit!
der Deutsche Behindertensportverband blickt auf ein Jahr voller sportlicher und emotionaler Höhepunkte zurück. Besonders die Paralympischen Spiele in London waren ein Ereignis, das in Erinnerung bleibt.
Nun steht die Wahl des Behindertensportlers, der Behindertensportlerin und des Teams des ausklingenden Jahres an. Diese Wahl ist symbolisch für alle Behindertensportler aus dem Breiten- und Leistungssport in Deutschland. Manche Athletinnen und Athleten haben besondere Leistungen vollbracht. Sie würden es verdienen, sich Behindertensportler des Jahres 2012 zu nennen.
Die erste Wahlrunde ist abgeschlossen. Aus einer Vielzahl für den Ehrentitel benannter Sportlerinnen, Sportler und Teams des Jahres wurden aus jeder dieser Kategorien jeweils drei in die zweite und letzte Entscheidungsrunde gewählt.
Die drei Sportlerinnen sind:
Birgit Kober (Leichtathletik), Kirsten Bruhn (Schwimmen) und Daniela Schulte (Schwimmen)
Die drei Sportler sind:
Heinrich Popow (Leichtathletik), Markus Rehm (Leichtathletik) und Jochen Wollmert (Tischtennis)
Die drei Teams sind:
Die Rollstuhlbasketball-Damen, die Sitzvolleyball-Herren und das Ruder-Team.
Die Gewinner dieser zweiten Wahlrunde werden am Samstag, den 24. November, im Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln zu den Behindertensportlern des Jahres 2012 gekürt.
Von Montag, dem 12. November bis Sonntag, dem 18. November kann nun erneut unter www.dbs-sportlerwahl.de, www.sportschau.de, www.kicker.de, www.zdfsport.de oder www.sport1.de abgestimmt werden, welche Spitzenathleten die begehrte Trophäe erhalten sollen.
Das ZDF wird die Sportler vom 13. bis 15. November im Morgenmagazin zwischen 5:30 Uhr und 9:00 Uhr vorstellen.
ASBH-Jahreskalender 2013 ist da!
Wer mit der ASBH ins neue Jahr gehen möchte, kann den ASBH-Kalender
2013 nutzen, der als Beilage mit ASBH-Brief 4/2012 erscheinen wird.
Hier [1.644 KB]
stellen wir Ihnen das PDF vor.
25.10.2012
Welt Spina bifida und Hydrocephalus Tag [21 KB]
13.10.2012 - ZDF Menschen ? Das Magazin
Sexualität kennt keine Behinderung und ist die natürlichste Sache der Welt, dennoch ist Sexualität und Behinderung noch viel zu oft ein
Tabuthema.
Die Sendung vom 13.10.2012, in der drei Frauen mit Behinderung offen über Sexualität sprechen können Sie auch im Internet ansehen.
01.09.2012
Velvian startet eine Kooperation mit der ASBH [255 KB]
Die Velvian Germany GmbH hat sich bei ihrer Gründung zur Aufgabe gemacht, Maßstäbe in der Frauengesundheit zu setzen. Mit der Unterstützung der ASBH möchte Velvian auf die Behinderungen Spina Bifida und Hydrocephalus aufmerksam machen, die durch ernährungsbedingte Mangelversorgung in der Schwangerschaft entstehen können. Gleichzeitig sollen betroffene Familien durch diese Kooperation auch Unterstützung finden, indem sie die Arbeit der ASBH kennenlernen und sich bei Problemen an die ASBH wenden können.
Velvian unterstützt ab sofort mit 10 Cent pro verkaufter Packung Velnatal plus und Velnatal plus Vorteilspack zahlreiche Projekte der ASBH. Auf diese Weise können Betroffene sich austauschen, die Behinderungsbilder rücken in das öffentliche Bewusstsein und der Alltag betroffener Familien wird erleichtert.
Velnatal plus ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das Frauen mit Kinderwunsch, Schwangeren und Stillenden eine optimale Versorgung bietet. Es enthält alle für die Entwicklung des Kindes relevanten Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente sowie ursprüngliches, rein pflanzliches DHA.
Weitere Informationen zu Velnatal plus und der Kooperation mit der ASBH finden Sie unter www.velnatal.de.
09.07.2012
Petition zu persönlicher Assistenz bei Klinikaufenthalt kann noch weiter gezeichnet werden
2425 Personen haben die e-Petition „Hilfe für Behinderte - Finanzierung der persönlichen Assistenz bei Klinikaufenthalt“ bis 29.06.2012 mitgezeichnet.
Nach Information des Petitionsausschusses ist eine Mitzeichnung der Petition per Post/Fax weiterhin möglich - und zwar bis zur Beschlussfassung über die Petition im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Wichtig ist hierbei die Angabe der Petition, die unterstützt werden soll (in diesem Fall: Petitions-ID 24616), die Adresse und handschriftliche Unterschrift der Unterstützerin / des Unterstützers.
Diese Unterstützungen werden zahlenmäßig erfasst und fließen auch in die Prüfung mit ein. Beigefügt finden Sie eine Unterschriftenliste [43 KB]
zur Weitergabe.
Inhalt der Petition
Menschen mit Behinderungen, die auf umfangreiche Hilfe angewiesen sind, benötigen diese Unterstützung auch dann, wenn sie in einer Klinik sind.
Deshalb möge der Deutsche Bundestag eine gesetzliche Regelung beschließen, welche die Weiterfinanzierung der persönlichen Assistenz im Falle eines Klinikaufenthalts für ALLE Menschen mit Behinderungen gewährleistet. Die dafür erforderlichen Mittel sollten von dem Kostenträger bereitgestellt werden, der die persönliche Assistenz auch sonst finanziert.
04.07.2012
Jugendliche Rollstuhlfahrer/innen für Fotoshooting gesucht
Für ein Fotoshooting für AKTION MENSCH ist die Berlin-Hamburger Castingagentur Procast auf der Suche nach einem Jugendlichen bis maximal 17 Jahre im Rollstuhl.
Sofern Interesse besteht, würde die Agentur kurzfristig einen Fototermin in Hamburg oder Berlin vereinbaren. Es geht lediglich darum, dem Kunden AKTION MENSCH potentielle Kandidaten via Foto vorzustellen. Auf Grundlage dieser Bilder wird derjenige für das letztendliche Shooting ausgewählt.
Selbstverständlich können auch Digitalbilder zugesendet werden, falls die Jugendlichen nicht in Hamburg oder Berlin wohnen!
Das Fotoshooting ist im Zeitraum vom 12. - 14.07.2012 in Berlin und wird honoriert. Reisekosten werden erstattet.
Interessierte erhalten die Kontaktdaten der Agentur bei der ASBH Bundesgeschäftsstelle.
28.06.2012: ASBH-Brief 2/2012 ist auf den Weg zu den Mitgliedern
Die Sommerausgabe unserer Vereinszeitschrift ist aus der Druckerei gekommen und geht in den Versand.
Als Beilage gibt es erstmals einen Stundenplan [1.891 KB]
für unsere jüngeren Mitglieder.
Wer (noch) nicht Mitglied ist und sich für den ASBH-Brief interessiert, kann ein kostenloses Exemplar zum Kennenlernen bestellen (asbh@asbh.de)
Petition
zu persönlicher Assistenz bei Klinikaufenthalt kann noch bis Freitag 29.06.2012 gezeichnet werden
Menschen mit Behinderungen, die auf umfangreiche Hilfe angewiesen sind, benötigen diese Unterstützung auch dann, wenn sie in einer Klinik sind.
Deshalb möge der Deutsche Bundestag eine gesetzliche Regelung beschließen, welche die Weiterfinanzierung der persönlichen Assistenz im Falle eines Klinikaufenthalts für ALLE Menschen mit Behinderungen gewährleistet. Die dafür erforderlichen Mittel sollten von dem Kostenträger bereitgestellt werden, der die persönliche Assistenz auch sonst finanziert.
Erläuterung und Zeichnung unter
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=24616
Sommerzeit ist Reisezeit!
BSK präsentiert barrierefreie Reiseziele
Gemeinsam am Strand liegen oder lieber ein Kulturausflug in eine fremde Stadt? Ob begleitete Gruppenreisen mit Bus oder Flugzeug oder Individualreisen: Im aktuellen Katalog "BSK-Urlaubsziele - Reisen für Menschen mit und ohne Behinderung" vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter ist eine Vielzahl an barrierefreien Städte-, Urlaubs- und Badereisen zu finden.
Für Menschen mit Körperbehinderung organisiert das BSK-Reiseservice-Team den gesamten Urlaubsablauf. Hierbei können einzelne und Gruppenreisende auf erfahrene Beratung, reibungslose An- und Abreise, barrierefreie Unterkünfte und die Vermittlung gut ausgebildeter Reiseassistenz vertrauen.
Der aktuelle Katalog kann gegen Zusendung eines adressierten und mit 1,45 € frankierten DIN A4-Rückumschlag angefordert werden beim: BSK Service GmbH, Reiseservice, Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim. Tel.: 06294/4281-50. Weitere Infos auch unter www.reisen-ohne-barrieren.eu
Mobile Hirndruckmessung bei Hydrocephalus bringt Verbesserungen in Therapie und Alltag
Technische Informationen [321 KB]
zum Telemetrischen ICP-Drucksensor
Runter vom Sofa – rein ins Bike“ lautet das Motto der Handbike-Trophy, die am 29.04.2012 startet.
Fernsehtipp
"Kein ganz normaler Tag“
26.04., 15:00 Uhr und 29.04, 16:00 Uhr je in München TV
28.04.,11:15 Uhr und 30.04, 11:00 Uhr je in Sport 1
In dem Film wird Liam Schwarz vorgestellt.
Er hat Spina bifida und Hydrocephalus und ist der Sohn von Andrea Schwarz, (ASBH-Mitglied und ehrenamtliche Elternbegleiterin)
Stellenausschreibung
Transnationales Projekt schreibt zwei sonderpädagogische Stellen [114 KB] für Menschen Behinderung aus, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben.
Neu erschienen:
Flyer - Mitleid? Nein Danke!
Menschen mit Behinderung und Eltern mit einem behinderten Kind erleben immer wieder, dass die Umwelt betreten wegschaut oder ihnen mit Mitleid begegnet. Dies muss gar nicht geäußert werden, auch der Blick „Du Armer“ spricht oft Bände.
Im Mitleid steckt aber immer Leid. Menschen mit Behinderung können dies als verletzend erleben. Behinderung wird automatisch mit Leid gleich gesetzt. Aber ist das wirklich so? Der neue Flyer greift eine Tagungsdiskussion auf und wurde mit Förderung des BMG erstellt.
Das Thema geht uns alle an und gibt gerade mit Blick auf das gesellschaftliche Ziel Inklusion Denkanstöße.
Sie finden den Flyer unter Publikationen – Flyer als pdf-Download.
Anna Schaffelhuber ist Behindertensportlerin des Jahres
Der DBS wählt zum Jahresende die Sportlerin und den Sportler des Jahres.
Wir freuen uns über die Nachricht, dass Anna Schaffelhuber - Mitglied der ASBH - die Wahl gewonnen hat.
Die Auszeichnung würdigt die beeindruckenden sportlichen Erfolge der jungen Athletin:
Anna Schaffelhuber holte in diesem Jahr bei der Weltmeisterschaft des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC)
in Italien dreimal Gold im Slalom, Riesenslalom und der SuperKombination, einmal Silber im Team-Event und belegte den vierten Platz in SuperG und Abfahrt.
Außerdem schaffte die 18-jährige Regensburgerin in diesem Jahr ihr Abitur.
Die Wahl wurde aufgrund eines Onlinevotings entschieden - wir informierten auf der ASBH-Homepage unter Aktuelles.
Allen, die mitgestimmt haben, herzlichen Dank.
Behindertensportler des Jahres wurden:
Anna Katharina Schaffelhuber (Ski-Alpin)
Gerd Schönfelder (Ski-Alpin)
und die
Nationalmannschaft der Basketball-Damen
Hörbuchtipp vom BVKM: Mehr vom Leben
80 Geschichten Menschen von Menschen mit Behinderung gelesen von über 40 bekannten SprecherInnen
Zu Beginn der kalten Jahreszeit, in der man sich vielleicht etwas mehr Zeit nimmt, Geschichten zu lesen und hören - und passend noch vor Weihnachten - ist das Buch "Mehr vom Leben. Frauen und Männer mit Behinderung erzählen" mit prominenten und weniger bekannten Profi-SprecherInnen als mp3-Hörbuch produziert worden. Über 80 Geschichten von Frauen und Männern mit Behinderung über Träume und Wünsche, Ängste und Sorgen, Liebe und Freundschaft, Erfolge und Verletzungen, Arbeit und Freizeit und vieles mehr sind zu hören.
Informationen und Bestellung: finden Sie hier
Hilfsmittelversorgung
Durch Ausschreibungen und Rahmenverträge der Gesetzlichen Krankenkassen ist es zu Veränderungen in der Hilfsmittelversorgung gekommen.
Eine Verschlechterung der (Lebens)Qualität z. B. bei Inkontinenzprodukten wird vielfach befürchtet.
Der BVmed macht deshalb eine Umfrage über die Versorgungssituation bei ableitenden Inkontinenzhilfen.
Sie können sich beteiligen, denn die Ergebnisse der Befragung einer repräsentativen Zahl von Patient/innen ist eine Argumentationshilfe gegenüber Kostenträgern und der Gesundheitspolitik.
Die Umfrage finden Sie hier
ASBH-Bundesvorsitzender Christian Au für den Deutschen Engagementpreis 2011 nominiert
Pressemitteilung zum Download [92 KB]
Von ADAC bis Sneaker Kingz – 50 neue Shops auf Planet Help
Wenn Sie online einkaufen und über die Internetseite von Planet Help das virtuellen Kaufhaus Ihrer Wahl betreten, können Sie eine gemeinnützige Organisation Ihrer Wahl (z.B. die ASBH) unterstützen. Mehrkosten entstehen wir Sie nicht – es kostet Sie nur einen Klick mehr
DB will Mobilitätsangebote verbessern
Die Deutsche Bahn möchte ihre Mobilitätsangebote für Menschen mit Behinderung optimieren und führt eine Befragung zur Barrierefreiheit durch.
Der Fragebogen kann online ausgefüllt werden. Er umfasst 40 Fragen und benötigt ca. 30 Minuten Zeit.
Bis zum 31.8.2011 können die Fragen anonym beantwortet werden.
Zur Online-Befragung der Deutschen Bahn
BSK kritisiert die Entscheidung des Bundeskabinetts vom 3.8.11 zur Liberalisierung des Buslinienverkehrs ohne Verankerung der Barrierefreiheit
„Die Freigabe des Buslinienverkehrs ist eine Missachtung der UN-Behindertenrechtskonvention, die durch die Europäische Union 2010 ratifiziert wurde, und damit nicht rechtens“, kritisiert Ulf-D. Schwarz, Geschäftsstellenleiter des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. die Entscheidung des Bundeskabinetts vom 3. August 2011.
Mit der geplanten Liberalisierung soll der Wettbewerb belebt und Fernbusfahrten dadurch günstiger werden. „Auf der Strecke bleiben Menschen mit Behinderung, da in der Fernbusrichtlinie keine verbindliche Barrierefreiheit geregelt ist“, betont Schwarz und kündigt massive Proteste des Verbandes dagegen an. Bereits im November 2010 hatte der BSK gegen die geplante Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes interveniert, weil die Barrierefreiheit darin außen vor bleibt. Betroffen davon wären nicht nur Menschen mit Mobilitätseinschränkung, sondern auch ältere Menschen und Eltern mit Kleinkindern.
„Unfassbar ist für mich die Reaktion des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, der die gestrige Entscheidung begrüßt. Diese Beurteilung ist unqualifiziert und ignoriert die Rechte behinderter Verbraucher“, so Schwarz.
Offen bleibt auch die Frage, wie die Bundesregierung durch diese Entscheidung ihren im Juni vorgelegten Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einhalten will.
„Für Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, CSU, steht alleine die kostengünstige Reisemöglichkeit und die Lobby der Busunternehmen im Vordergrund. Menschen mit Behinderung sind in diesem Gesetzentwurf ausgeschlossen, obwohl gerade sie die barrierefreie Mobilität mit Bus und Bahn benötigen“, sagt Maik Nothnagel, sozialpolitischer Referent im BSK.
In einem Schreiben an die CDU/CSU-Behindertenbeauftrage Maria Michalk, wies Nothnagel schon im April auf die Gefahr einer Liberalisierung der Fernbusrichtlinie hin. Michalks Antwort darauf: „Wir werden den von der Bundesregierung vorzulegenden Gesetzentwurf genau prüfen. Im kommenden parlamentarischen Verfahren wird dabei auch die Frage der Barrierefreiheit in der Personenbeförderungskette eine Rolle spielen“.
Der BSK fordert die Bundesregierung auf, die Diskriminierung und Ausgrenzung behinderter Reisender nicht zuzulassen und sich stattdessen an die Umsetzung der UN-BRK zu machen. Darin ist Mobilität ein wesentlicher Punkt zu dem sich die Bundesregierung am 26.03.2009 verpflichtet hat. Behinderte Menschen möchten auch wie andere Menschen preisgünstige Fernbusse nutzen.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.
Fernsehtipp
5-teilige ZDF- Sommer-Doku: Menschen – das Abenteuer
Mitorganisatorin Jule Heil
Aufmerksam geworden durch die Rolli-Extreme-Tour kam Elisabeth zu Eulenburg ,ZDF, im Frühjahr mit einer Anfrage der besonderen Art auf Jule Heil zu: Die Redaktion der Sendung „Menschen – das Magazin“ wollte ein Outdoorabenteuer dokumentieren, bei dem Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen gemeinsam unterwegs sind.
Und nach einiger Planungszeit stand das Projekt und sollte auch diesen Sommer noch erlebt und gedreht werden.
Vom 14. - 18. Juli sind Benjamin (gehörlos), Christiane (blind), Michaela (mehrfach amputiert), Reini (Querschnittlähmung) und Peter (kleinwüchsig) in Begleitung von Jule Heil (Rehaberaterin Rehability, Physiotherapeutin, DAV Übungsleiter Hochtouren) und unter der Führung von Paul Freysoldt unterwegs.
Gletscher, Berge, reißende Fluten und tiefe Höhlen stehen hier ebenso auf dem Programm wie bei der Rolli-Extreme-Tour Anfang August, doch die Herausforderungen sind hier wieder ganz anderer Art, und ebenso auch die Wegstrecke.
Jeweils Samstags ab dem 06.08.2011 wird in 5 Serien im ZDF 17.45 Uhr berichtet werden, was die Abenteurer gemeinsam erleben, wie sie sich im Gelände fortbewegen, kommunizieren, die Natur und sich gegenseitig erleben.
Den Beitrag Thema "Die unsichtbare Behinderung - Fluch oder Segen? Leben mit Hydrocephalus" aus „Menschen Das Magazin“ vom 25.6. im ZDF finden Sie hier:
Vergleichsstudie zum ISK in Brasilien und Deutschland [122 KB]
Duogynon-Opfer – Behinderungen durch Schwangerschaftstest? [33 KB]
Unterstützen Sie uns!
Dank unserer Partnerschaft mit PlanetHelp können Sie nicht nur Ihre Lieben, sondern auch uns beschenken – ohne dass es Sie etwas kostet!
Wie das funktioniert? Ganz einfach! Seit einiger Zeit kooperieren wir mit der Internetplattform PlanetHelp, die Online-Shopping mit der Unterstützung von Hilfsorganisationen - ohne zusätzlichen finanziellen oder zeitlichen Aufwand - verbindet.
Bei PlanetHelp ist eine Vielzahl an Online-Shops gelistet, über die Sie wie gewohnt einkaufen können – mit dem großen Vorteil, dass Sie uns als favorisierte Hilfsorganisation begünstigen können. Denn bei jedem Ihrer Einkäufe zahlt der Shop-Anbieter Werbe- bzw. Provisionsgelder, die PlanetHelp an uns weiterleitet.
Denken Sie bei Ihren Einkäufen an PlanetHelp! Probieren Sie es gleich aus, und zwar hier. PlanetHelp - Helfen kann so einfach sein!
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.
Aktuelle Information für ASBH-Mitglieder in NRW
Die Mitgliederversammlung des ASBH Landesverbandes am 27.11.10 fand nicht statt. Sie wurden über die Verschiebung wegen erforderlicher Neuwahl (Vakanz des Vorsitzes) schriftlich informiert. Am 27.11.2010 fand dennoch eine Versammlung statt. Es wurde hier ein neuer Verein vermutlich mit dem Namen „Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus Landesverband Nordrhein-Westfalen (LV NRW) e. V.“ gegründet. Wegen der Namensgleichheit fürchten wir, dass es zu Irritationen kommen kann und weisen darauf hin, dass dieser neue Verein unabhängig von der ASBH ist.
Die ASBH-Mitglieder sind weiter Mitglieder in der ASBH e. V.; der auf dieser Homepage genannte Landesverband NRW bleibt wie bisher bestehen und koordiniert die Landesarbeit.
Behindertenparkausweise verlieren Gültigkeit
Einige Behindertenparkausweise werden zum Ende des Jahres ungültig. Alle Ausweise, die vor dem 1. Januar 2001 ausgestellt worden sind, müssen bis Ende des Jahres getauscht werden. Alle Betroffenen sollten sich frühzeitig um einen neuen Ausweis kümmern, die schon nach dem europäischen Muster angelegt sind. Diese sind auch im Ausland gültig und so darf man dort auch auf Behindertenparkplätzen parken.
Neu: Foto und EU-Schriftzug
Ab dem Jahr 2011 sind nur noch die neuen Behinderten-Parkberechtigungen gültig, die ein Foto besitzen und einen EU-Schriftzug haben. Bereits vor zehn Jahren wurden die EU-weit einheitlichen Behindertenausweise eingeführt und müssen nun bis Ende des Jahres komplett umgestellt werden. Die Parkberechtigungen ohne Passfoto verlieren somit komplett ihre Gültigkeit. Außerdem muss der Schriftzug „Modell der Europäischen Gemeinschaften“ auf dem Ausweis zu finden sein.
Presseerklärung von Staatssekretär Hillebrand [861 KB]
zum Fachforum berufliche Integration am 25.09.2010 im Rahmen der ASBH-Mitgliederversammlung in Leinfelden-Echterdingen
Keine Rundfunkgebühren für Fahrzeuge zum Behindertentransport
Das Bundesverwaltungsgericht hat in zwei Grundsatzurteilen vom 28. April 2010 entschieden, dass für Radios in Fahrzeugen, die ausschließlich dem Transport von Menschen mit Behinderungen dienen, keine Rundfunkgebühren zu entrichten sind.
Die Entscheidungen wurden bereits über die Tagespresse bekannt gemacht. Nunmehr liegen auch die Urteilsgründe vor, die wir Ihnen hier zur Verfügung stellen. Am Ende dieses Rundschreibens finden Sie direkte links zu den Urteilen.
Die Gebührenbefreiung gilt nur für Fahrzeuge, die ausschließlich zum Transport von Menschen mit Behinderungen eingesetzt werden. Das Bundesverwaltungsgericht sieht derartige Fahrzeuge als "Einrichtungen für behinderte Menschen" im Sinne § 5 Abs. 7 Satz Rundfunkgebührenstaatsvertrag an. Unter Einrichtung seien nicht nur Gedäude zu verstehen sondern jedwede Zusammenfassung von sächlichen und personellen Mitteln zur Verfolgung eines spezifischen (hier: sozialrechtlichen) Zwecks.
In der genannten Befreiungsvorschrift finden sich weitere Einrichtungen: Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, der Jugendhilfe im Sinne des SGB VIII, für Suchtkranke, der Altenhilfe und für Nichtsesshafte. Auch diese Einrichtungsbegriffe sind im Lichte der genannten Urteile weit auszulegen. Entscheidend ist jeweils, dass die Empfangsgeräte jeweils ausschließlich für den betreuten Personenkreis ohne besonderes Entgelt bereitgestellt werden.
Sollten in der Vergangenheit dennoch Rundfunkgebühren gezahlt worden sein, so geschah dies rechtsgrundlos im Sinne § 7 Abs. 4 Rundfunkgebührenstaatsvertrag. Die Gebühren können von der jeweiligen Landesrundfunkanstalt zurück gefordert werden.
Der Anspruch auf Rückforderung verjährt gemäß § 195 BGB in drei Jahren. Wegen der Fristbestimmung in § 199 BGB können bis Ende 2010 noch die ab 2007 gezahlten Gebühren zurück gefordert werden.
Rundschreiben des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Juli 2010
Neuerscheinung:
Angeli, ein Roman von Ilona Schlegel nach den Tagebuchaufzeichnungen von Paul Bernhart (Gründer der ASBH 1966)
In der Geschichte des Bundesministeriums für Gesundheit ist die Förderung und der Druck eines Romanes sicherlich etwas besonderes, wenn nicht etwas einmaliges. Aber nicht nur dieses Merkmal zeichnet den Roman Angeli aus.
Nach den Tagebuchaufzeichnungen von Paul Bernhart und persönlichen Gesprächen mit ihm hat Ilona Schlegel die Geschichte der kleinen Angelika, die 1962 mit einem Hydrocephalus auf die Welt kam, wieder gegeben.
Mit der Geburt von Angelika, von ihren Eltern liebevoll Angeli genannt, begann für Paul Bernhart der Kampf für eine bessere medizinische Versorgung.....
Der Roman kostet 4,- EUR (Erstattung Versandkosten,) und ist über die Bundesgeschäftsstelle oder die ASBH-Homepage (Publikationen > ASBH-Ratgeber) zu beziehen.
5. Tagung für Fachkräfte der Rehabilitation
Am 23./24. April fand in Fulda in Zusammenarbeit mit der Reha-Akademie
die 5. Tagung für Fachkräfte der Rehabilitation statt.
Auch Betroffene waren in diesem Jahr eingeladen.
Das Thema lautete „Sexualität bei Spina bifida“.
Die Vorträge finden Sie unter Publikationen – Fachbeiträge – Rehatagung.
Die Referate der ASBH-Pflegetagung „Haut und Sensibilität“ am 20. März in Bonn sind unter Publikationen -> Fachbeiträge -> Pflegetagung eingestellt.
Wir danken den Referentinnen und Referenten für die freundliche Genehmigung, sie hier zu veröffentlichen.
Neuer Flyer: Selbständigkeitsstraining
Die ASBH führt seit vielen Jahren Selbständigkeitstraining für Jugendliche und junge Erwachsene mit Spina bifida und Hydrocephalus durch (s. Termine). Ziel ist es, jungen Menschen zu ermöglichen, ohne Eltern zu verreisen und in einer Gruppe Freizeit zu gestalten, Mobilität zu üben und sich motivieren zu lassen, im Alltag so viel wie möglich alleine zu machen.
Das pdf ist unter Publikationen ->ASBH-Flyer eingestellt.
Der Landesverband Bayern hat eine Homepage.
Schauen Sie doch mal rein:
http://www.asbh-lv-bayern.de/
Hydrocephalustagung der ASBH zum Thema Pädagogik
Am 6. Februar 2010 fand in Berlin die erste Hydrocephalustagung der ASBH zum Thema Pädagogik statt.
Die wissenschaftliche Leitung hatte Dr. Marion Wieczorek, Universität Koblenz-Landau.
100 Teilnehmer/innen ließen sich von winterlichen Bedingungen nicht abhalten. Wir freuen uns insbesondere, dass wir auch Lehrerinnen und Lehrern mit der Tagung ansprechen konnten. Da die Tagung mit Erfahrungsberichten von ehemaligen Schülerinnen und sieben Arbeitsgruppen auch den Dialog eröffnen wollte, soll die Diskussion fortgeführt werden.
Wir danken dem Sterchenforum für die Zusammenarbeit, denn hier ist ein eigenes Diskussionsforum zur Tagung eingerichtet worden (nicht nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern für alle, die das Thema interessiert):
http://www.sternchenforum.de/
Eine Registrierung im Sternchenforum ist erforderlich.
ASBH Mitglieder empfinden ZDF-Film als unsensibel und verantwortungslos
In dem Film „Unsere Farm in Irland“ (Untertitel „Neues Leben“, gesendet am Sonntag, 31.01.2010 um 20.15 Uhr) wird der Eindruck erweckt, man könne eine pränatal diagnostizierte Behinderung, hier Spina bifida, durch einen einfachen chirurgischen Eingriff wegoperieren, so dass das Kind ohne jegliche Beeinträchtigung zur Welt kommt. Dies hat mit der Situation, wie sie in der Realität besteht, nichts zu tun. Weder kann noch darf jeder x-beliebige Chirurg einen solchen Eingriff vornehmen; nach wie vor handelt es sich um ein experimentelles Operationsverfahren mit strengen Auflagen und Indikationen; noch – und das wiegt m. E. schwerer – ist das Ergebnis der OP, dass ein Kind nunmehr ohne Behinderung geboren wird; belastbare Forschungsergebnisse, die Aufschluss darüber geben könnten, ob und ggf. inwieweit die intrauterine OP Vorteile gegenüber der postnatalen OP hat, stehen noch aus. Dass eine per Sonografie diagnostizierte Spina bifida durch eine solche OP „wegoperiert“ und ein nicht behindertes Kind geboren wird, ist jedenfalls Utopie.
Natürlich lebt ein Film von Fantasie und auch Utopie, aber hier wurden die Auswirkungen, die eine solche Geschichte haben kann, offensichtlich nicht hinreichend beachtet: Die Öffentlichkeit weiß nicht, dass es sich um Utopie handelt. Der medizinische Fortschritt in den letzten Jahrzehnten ist sehr groß, so dass viele Menschen das Filmgeschehen als realistisch betrachten und glauben werden, eine Behinderung wie Spina bifida könne pränatal „wegoperiert“ werden. Damit wird der Haltung „Behinderung muss heute doch nun wirklich nicht mehr sein“ Vorschub geleistet. Eltern haben dann ja selbst Schuld, dass sie ein Kind mit Behinderung haben – sie hätten es ja schon vorgeburtlich „heilen“ lassen können. Und wenn es so einfach ist, eine Behinderung zu eliminieren, dann sind Eltern, die dies nicht tun, schlechte Eltern, sie haben versagt, die Kinder müssen umsonst leiden.
Auch werden Familien, die ein Kind mit Spina bifida erwarten, und sich ohnehin in einer emotionalen Ausnahmesituation befinden, durch eine solche Darstellung zusätzlich belastet und verunsichert.
Die unsachliche Darstellung ist beleidigend und diskriminierend. Gerade von einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender hätte ich einen sensibleren Umgang mit dem Thema „Behinderung“ erwartet.
Barbara Köhne, ASBH Westküste/Schleswig-Holstein
Link zum Film auf der ZDF-Seite
Neue ASBH Flyer
Der Flyer „Latexallergie“ informiert über notwendige Prophylaxe. Menschen mit Spina bifida und Hydrocephalus haben infolge nachgeburtlicher Operationen ein erhöhtes Risiko, eine Latexallergie zu entwickeln. Der Text wurde von PD Dr. Reinhold Cremer, Kinderkrankenhaus Köln verfasst. Der Druck des Flyers wurde durch den Zuschuss der DAK im Rahmen der Selbsthilfeförderung der Gesetzlichen Krankenkasse ermöglicht.
Der Flyer „Diagnostisch-Therapeutische Aufenthalte“ stellt unser einzigartiges Angebot der medizinischen Untersuchung und Elternschulung mit Erfahrungsaustausch vor – in Kooperation mit ausgewählten Kliniken.
Der Druck des Flyers wurde durch den Zuschuss der KKH Allianz im Rahmen der Selbsthilfeförderung der Gesetzlichen Krankenkasse ermöglicht.
Hubert Hüppe (ASBH-Mitglied) ist nach seiner langjährigen Tätigkeit als behindertenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag seit dem 1. Januar 2010 neuer Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Er tritt damit die Nachfolge von Karin Evers-Meyer an, die das Amt seit 2005 ausgeübt hatte.
Familie Hüppe ist seit 1997 Mitglied in der ASBH und hat sich auch schon bei vielen unserer Veranstaltungen eingebracht. Wir gratulieren zu dem neuen Amt und freuen uns, dass Hubert Hüppe, der die Situation und Belange von Menschen und Familien mit Spina bifida und/oder Hydrocephalus so genau kennt, sich bundespolitisch weiter für Menschen mit Behinderung einsetzen wird.
Patientenbeauftragter der Bundesregierung ist Wolfang Zöller, MdB.
Neuer Flyer in russischer Sprache
Die ASBH hat nach dem Flyer in türkischer Sprache auch einen in russischer Sprache herausgegeben. Er ist die Übersetzung unseres Flyers „Lebensmut und Lebensfreude“, der die Behinderungsbilder Spina bifida und Hydrocephalus wie die Selbsthilfearbeit der ASBH kurz beschreibt.
Der Flyer kann bei der Bundesgeschäftsstelle kostenlos angefordert werden.
Wir möchten Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer Muttersprache ansprechen und unsere interkulturelle Arbeit verstärken. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner mit russischer Abstammung wären für unsere Selbsthilfe ein Gewinn, denn Menschen mit Migrationshintergrund haben noch mehr Barrieren zu überwinden, allein durch die Sprache. Der Flyer wurde ermöglicht durch die Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit.
Wer sucht, der findet – und kann dabei jetzt auch die ASBH unterstützen:
www.benefind.de
Mit jeder einzelnen Web-Suche über benefind unterstützen Sie eine Hilfsorganisation Ihrer Wahl, z. B. die ASBH! benefind ist ein Sozialunternehmen und spendet alle Einnahmen nach Abzug der eigenen Kosten an anerkannte Hilfsorganisationen. Die Verteilung der Einnahmen bestimmen Sie! Jede einzelne Web-Suche generiert eine Spende von ca. ½ Cent. Dieser Betrag mag klein erscheinen. Gemeinsam können wir aber viel bewegen wenn man bedenkt, dass in Deutschland täglich mehr als 100 Millionen Web-Suchanfragen ausgeführt werden!
Um mitzuhelfen müssen Sie sich weder anmelden, noch tragen sie irgendwelche Kosten. Was Sie tun müssen? Verwenden Sie benefind! Machen Sie benefind zu Ihrer Standardsuchmaschine und unterstützen Sie die ASBH, indem sie uns als Ihre Hilfsorganisation auswählen und das Web durchsuchen!
Bitte weitersagen!
Flyer in türkischer Sprache
Die ASBH hat einen Flyer in türkischer Sprache herausgegeben. Er ist die Übersetzung unseres Flyers „Lebensmut und Lebensfreude“ [2.488 KB]
, der die Behinderungsbilder Spina bifida und Hydrocephalus wie die Angebote der ASBH kurz beschreibt.
Der Flyer kann bei der Bundesgeschäftsstelle kostenlos angefordert werden.
Wir möchten Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in ihrer Muttersprache ansprechen und unsere interkulturelle Arbeit verstärken. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner mit türkischer Abstammung wären für unsere Selbsthilfe ein Gewinn, denn Menschen mit Migrationshintergrund haben noch mehr Barrieren zu überwinden, allein durch die Sprache. Der Flyer wurde ermöglicht durch die Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit.
Neuer Ratgeber
Leben mit Spina bifida und Hydrocephalus
„Leben mit Spina bifida und Hydrocephalus“, dies war der Titel des ersten Ratgebers, den die ASBH 1994 herausgegeben hat. Der 21. Ratgeber ist die erweiterte Neuauflage und gleichzeitig mit 256 Seiten die komplexeste ASBH-Publikation. Nahezu alle Themen, die das Leben mit Spina bifida und Hydrocephalus betreffen, werden von Expertinnen und Experten vorgestellt. Diese sind der ASBH seit Jahren verbunden und haben ihre Beiträge kostenlos geschrieben, so dass es möglich ist, ein Fachbuch zu einem geringen Kostenbeitrag an eine breite Öffentlichkeit weiterzugeben. Neben medizinischen Grundlagen finden auch Ethik, Lernen und Beruf, Sexualität und Erfahrungsberichte Erwachsener ihren Raum. Das Buch gibt so einen guten Überblick, wobei es auf fachlich hohem Niveau informiert und deshalb auch für Fachpersonen geeignet ist. Einen Anspruch auf Vollständigkeit gibt es natürlich nicht, denn das Leben ist auch mit Spina bifida und Hydrocephalus unerschöpflich.
Hier geht es zu unseren Ratgebern!





